Gespräch mit 2012
Teil 1
„Wir leben in der Endphase eines 5125 Jahre währenden
Zeitzyklus, auch Weltzeitalter genannt, das nach Berechnungen der
Maya mit der Wintersonnenwende am 21.Dezember 2012 enden soll.
Alte Traditionen teilen die 25625 Jahre dauernde Reise der Erde
durch den Tierkreis (die Präzession der Tag und Nachtgleiche – in
5 Welten von je 5125 Jahren.) Das Ende der Reise zeichnet sich
durch eine besondere Planetenkonstellation aus. Erde, Mond, Sonne
stehen in einer Linie zum Kern des Zentrums unserer Milchstraßen
Galaxie. (Wenn von alten Traditionen gesprochen wird, sind Essener,
Veden ja auch Hopi Indianer unter anderem gemeint) Jene berichten
von Umwälzungen und Katastrophen, die zu einem neuen Wachstum
führen, die jeweils mit den bisher einher gegangenen Zyklen
verbunden waren. Aber auch von Hoffnung ist die Rede. Und der Fähigkeit
des Menschen, bestimmend einzugreifen. Voraussetzend, dass Menschen
sich für Frieden und Vergebung statt für Krieg und Vernichtung
entscheiden. Wohl auch um das Schlimmste zu vermeiden.
Und dies soll eben auch am 21. Dezember 2012 geschehen. Zumindest
doch jene seltene Planetenkonstellation.
Eine innere Stimme sagte
mir, dass es Zeit, wäre sich nach
außen zu öffnen. Es wäre Zeit, spirituelle Menschen
anzusprechen und einen Austausch anzuregen. Es scheint wichtig,
dass bestimmte Menschen sich finden und sich untereinander verknüpfen.
Im Rahmen eines kollektiven Inspirierens vielleicht. Ich spüre,
dass die Zurückgezogenheit, ja Zurückhaltung nicht dem
entspricht, was der Weg der Zeitenwende beinhaltet. Ja, was beinhaltet
sie? Für mich? Für andere?
Diese Zeitenwende verunsichert
mich. Ich kenne Menschen, die voller Freude darauf hinarbeiten.
Doch wie kann ich voller Freude sein,
wenn sich Mutter Erde vollständig verändern könnte.
Und dies Schmerz, Tragödien und vieles mehr für Menschen
hier bedeuten könnte.
Vor noch nicht einmal
14 Monaten, vor meiner ersten Begegnung mit meiner Energie und
Beginn meines spirituellen Weges, war dies
für mich mehr oder weniger Quatsch. Höchst fragwürdig,
ja unwissenschaftlich. Viele Monate später, im Vertrauen darauf,
dass mir schon die richtigen Bücher in die Hände fallen
werden, wandelte sich auch diese Überzeugung zu etwas, was
ich nicht beschreiben kann.
Wenn du etwas als falsch
erkennst, was du früher als wahr
anerkannt hast, kannst du nie mehr deine
alte Überzeugung vertreten.
Auch wenn ich zu den
kritischen und bodenständigen Menschen
gehöre, so spüre ich sehr intensiv, dass sich etwas verändert.
Doch dazu vielleicht später.
2012 als Realität, wenn sie akzeptiert wäre, lässt
für mich nur einen hoffnungsvollen sanften Prozess zu. Andere
sehen eher den kompletten Zusammenbruch in der Geo Physik der Erde
als Möglichkeit voraus.
Doch niemand weiß etwas Genaues. Oder will nichts Genaues
wissen. Und jene, die vielleicht mehr wissen, halten sich zurück.
Aus Sicht der Maya ist
die Erde ein Spiegelbild des Kosmos, sie betrachten den großen
Zyklus, der 2012 endet, als Schwangerschaftszeit des menschlichen
Bewusstseins. Am Ende einer Schwangerschaft und
am Anfang eines neuen Lebens steht die Geburt, und so sahen auch
die Maya den bevorstehenden Eintritt nach 2012 als den Anfang eines
neuen Zyklus wahrscheinlich an, als ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte.
Ich stimme denen zu,
die uns als teilnehmende Schöpfer betrachten
und dass wir uns einbringen können, als Möglichkeit eines
sanften Überganges. In diesem Zusammenhang wird eine kritische
Masse erwähnt. Es werden 8034 Menschen gebraucht, Menschen,
die in der Lage sind, Kraft ihrer Überzeugung, in einer Verbundenheit
(Meditation, Gebet), vereint etwas zu tun. Was dies wohl sein mag?
Doch auch hierzu mehr im nächsten Teil.
Die Möglichkeiten dieses Überganges scheinen enorm zu
sein. Mit diesem Datum scheint sich das menschliche Potential zu
neuen Höhen aufzuschwingen. Träumerisch werden alte Mythen
wach. Erinnerungen an friedliches Zusammenleben, Kooperation und
Miteinander. Ein neues Bewusstsein, das unsere Herzenswünsche
zulässt. Harmonie mit Erde und Himmel. Nur ein Traum?
Seit Jahrzehnten leben
wir mit Umweltverschmutzung, Zerstörung
der Atmosphäre, Klimawandel, Zerstörung der Flora und
Fauna. Kriege, Armut Hunger und neue Krankheiten. Die Natur zeigt
uns Muster der Veränderungen, auch die, die eventuell mit
2012 einhergehen. Alte Muster sollen und müssen überwunden
werden, über die wir hinausgewachsen sind. 2012 ist dieser
wertvolle Entscheidungspunkt für neue gesunde Muster. Für
unsere Zukunft und alle künftigen Generationen.
Erkennen wir, dass die
Herausforderungen auch uns selbst verändern
werden. Wollen wir uns dem verweigern? Erkennen wir, dass die Natur
uns überreden möchte von unserer bedrohten Lebensweise
abzulassen und zu einer neuen bewussten Seinsweise überzugehen?
Sind wir tatsächlich bereit angesichts des möglichen
Chaos, das die Konstellation unseres Planeten mit dem Kern der
Galaxie begleitet, als Geschenk anzunehmen, unsere innere Veränderung
zu einem höheren Bewusstsein?
Werden wir auf alle Schwierigkeiten gemeinsam und Herz bewusst
antworten können?
Es ist Zeit sich darüber klar zu werden – Zeit,
unsere Entscheidungen im Hier und Jetzt umzusetzen.“
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